Material
Obermaterial: 60 % Modacryl 40 % Baumwolle
Futter: 50 % Aramid 50 % Viskose
Pflegehinweise
Waschen bei max. 60 °C im Schonwaschgang.
Nicht bleichen.
Im Wäschetrockner bei max. 60 °C trocknen.
Bei max. 110 °C bügeln.
Professionelle Trockenreinigung im Normalverfahren erlaubt.
Feucht in Form bringen und hängend trocknen.
Keinen Weichspüler verwenden.
Keine nichtionischen Waschmittel verwenden.
Nach jeder Wäsche die Flüssigkeitsabweisung durch geeignete Nachimprägnierung und anschließende Fixierung erneuern.
Grobe Arbeiten
Industrie
Kälte / Hitze
| Artikelnummer | 100-25-005 |
|---|---|
| Marke | 4PROTECT® |
| Material | Obermaterial: 60 % Modacryl, 40 % Baumwolle Futter: 50 % Aramid, 50 % Viskose |
| Grammatur (ca.) | 360 g/m² |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN 1149-5:2018 EN ISO 11611:2015 · Klasse 1 - A1 EN 343:2019 · 4/4 IEC 61482-1-2:2014 · Klasse 2 IEC 61482-2:2018 EN ISO 11612:2015 · A1 B1 C1 F1 EN 13034:2005+A1:2009 · Typ PB[6] EN ISO 13688:2013 |
| Verkaufseinheit | Stück |
EN 1149-5
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN ISO 11611
EN ISO 11611 legt Anforderungen an Kleidung für Schweißen und verwandte Arbeiten fest. Im Mittelpunkt stehen kleine Metallspritzer, kurzzeitiger Flammenkontakt und die Wärmestrahlung des Schweißlichtbogens. Klasse 1 beschreibt geringere, Klasse 2 höhere Belastungen durch Spritzer und Strahlungswärme. So lässt sich die ausgewiesene Klasse dem Schweißverfahren und den Arbeitsbedingungen zuordnen.
EN 343
EN 343 bewertet Kleidung für Arbeiten bei Regen, Schnee und feuchter Witterung. Zwei wichtige Eigenschaften stehen im Mittelpunkt: der Widerstand gegen eindringendes Wasser und die Fähigkeit, Wasserdampf von innen nach außen passieren zu lassen. Die ausgewiesenen Klassen machen diese Eigenschaften vergleichbar und helfen, Wetterschutz auf Einsatzdauer und körperliche Aktivität abzustimmen.
IEC 61482-1-2
IEC 61482-1-2 prüft Schutzkleidung gegen die thermischen Wirkungen eines gerichteten elektrischen Lichtbogens im sogenannten Box-Test. Klasse 2 ist die höhere der beiden Prüfklassen dieser Ausgabe und bewertet das Verhalten bei der stärkeren festgelegten Lichtbogenbeanspruchung. Die Einordnung unterstützt die Auswahl von Kleidung für elektrische Anlagen und Instandhaltungsarbeiten anhand der ermittelten thermischen Lichtbogengefährdung.
IEC 61482-2
IEC 61482-2 legt Anforderungen an Schutzkleidung gegen die starke Wärmeeinwirkung eines elektrischen Störlichtbogens fest. Dabei werden sowohl das Material als auch die Kleidung unter definierten Bedingungen bewertet. Die ausgewiesenen Prüfklassen oder Energiekennwerte helfen, die Ausrüstung auf die Lichtbogengefährdung elektrotechnischer Arbeiten abzustimmen. Thermischer Lichtbogenschutz und elektrische Isolierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
EN ISO 11612
EN ISO 11612 bewertet Schutzkleidung für Arbeitsplätze mit Hitze- und Flammeneinwirkung. Neben begrenzter Flammenausbreitung können unterschiedliche Wärmearten und Spritzer geschmolzenen Metalls geprüft werden. Die angegebenen Kennbuchstaben und Leistungsstufen zeigen, welche Belastungen das jeweilige Schutzprofil abdeckt. Damit können Betriebe ihre Bekleidung passend zur Wärmequelle und zur vorgesehenen Tätigkeit auswählen.
EN 13034
EN 13034 beschreibt Schutzkleidung für begrenzten Kontakt mit flüssigen Chemikalien, beispielsweise leichte Sprühnebel oder kleine Spritzer mit geringem Druck. Typ 6 betrifft Ganzkörperschutz, PB [6] den Schutz einzelner Körperbereiche. Die Norm erleichtert die Auswahl für entsprechende Wartungs-, Reinigungs- oder Laborarbeiten. Die geprüfte Beständigkeit wird auf die tatsächlich verwendete Chemikalie und ihre Konzentration abgestimmt.
EN ISO 13688
EN ISO 13688 beschreibt die gemeinsame Grundlage für Schutzkleidung: körpergerechte Gestaltung, Materialverträglichkeit, Größenkennzeichnung und verständliche Produktinformationen. Auch Alterung und die Kombination mit weiterer Schutzausrüstung werden berücksichtigt. Das erleichtert die Auswahl von Kleidung, die sich im Arbeitsalltag sinnvoll tragen und mit der übrigen Ausrüstung verbinden lässt. Die besondere Schutzwirkung beschreiben die ergänzenden Leistungsnormen.
PSA Kategorie III
Schutz bei besonders schweren Risiken
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.