ESD
Arbeitsbereiche, in denen elektrostatische Entladungen empfindliche elektronische Bauteile beschädigen können.
96 % Baumwolle, 4 % Kohlenstofffaser
Hand- oder Maschinenwäsche bei max. 60 °C.
Bei niedriger Drehzahl schleudern (ca. 400 U/min).
Nicht bleichen.
Nicht im Wäschetrockner trocknen.
Bei max. 110 °C bügeln.
Nicht professionell trockenreinigen.
Keine Antistatikmittel oder Weichspüler verwenden.
Vor dem ersten Tragen waschen.
Arbeitsbereiche, in denen elektrostatische Entladungen empfindliche elektronische Bauteile beschädigen können.
Fertigen, montieren und prüfen: Arbeitsplätze in der Produktion und im Anlagenbetrieb mit wiederkehrenden Arbeitsabläufen.
Montage, Ausbau und Instandhaltung: Tätigkeiten mit Werkzeugen und Bauteilen in der Werkstatt und vor Ort.
Waren annehmen, lagern, kommissionieren und versenden – vom Lagerplatz bis zur Auslieferung.
| Artikelnummer | 110-10-001 / 110-10-002 / 110-10-003 |
|---|---|
| Marke | CANIS |
| Material | 96 % Baumwolle, 4 % Kohlenstofffaser |
| Grammatur (ca.) | 155 g/m² |
| PSA Kategorie | I |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 13688:2013 EN 1149-5:2018 EN 61340-5-1:2016 |
| ESD | Ja |
| Verkaufseinheit | Stück |
EN ISO 13688 beschreibt die gemeinsame Grundlage für Schutzkleidung: körpergerechte Gestaltung, Materialverträglichkeit, Größenkennzeichnung und verständliche Produktinformationen. Auch Alterung und die Kombination mit weiterer Schutzausrüstung werden berücksichtigt. Das erleichtert die Auswahl von Kleidung, die sich im Arbeitsalltag sinnvoll tragen und mit der übrigen Ausrüstung verbinden lässt. Die besondere Schutzwirkung beschreiben die ergänzenden Leistungsnormen.
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN 61340-5-1 beschreibt ein Schutzkonzept gegen elektrostatische Entladungen bei der Herstellung, Montage, Prüfung und Handhabung elektronischer Bauteile. Abgestimmte Ausstattung und Erdung helfen, ladungsbedingte Schäden an empfindlichen Komponenten zu vermeiden. Entsprechend gekennzeichnete Produkte werden in dieses ESD-System eingebunden und unterstützen kontrollierte Arbeitsbedingungen in Elektronikfertigung, Service und Logistik.
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Sie wird getragen oder gehalten, um Menschen bei der Arbeit vor Gefahren zu schützen. Kategorie I ist für geringfügige Risiken vorgesehen – allgemeine Beispiele sind oberflächliche mechanische Verletzungen oder der Kontakt mit schwach aggressiven Reinigungsmitteln.
Zum Vergleich: Kategorie II steht für mittlere Risiken, etwa mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden. Kategorie III betrifft bestimmte Gefahren mit möglichen tödlichen Folgen oder bleibenden Gesundheitsschäden, beispielsweise Absturz.
Die Kategorie ordnet die Art des Risikos ein. Für die Ausstattung Ihres Teams wählen Sie die zum Arbeitsplatz passenden Schutzfunktionen: Die angegebenen Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen, welche konkreten Eigenschaften das Produkt bietet.