Industrie
Fertigen, montieren und prüfen: Arbeitsplätze in der Produktion und im Anlagenbetrieb mit wiederkehrenden Arbeitsabläufen.
Nitril
Einmalprodukt.
Keine Reinigung oder Wiederaufbereitung zur erneuten Verwendung freigegeben.
Fertigen, montieren und prüfen: Arbeitsplätze in der Produktion und im Anlagenbetrieb mit wiederkehrenden Arbeitsabläufen.
Untersuchen, behandeln und betreuen: berufliche Tätigkeiten in Praxis, Pflege, Therapie und medizinischem Labor.
| Artikelnummer | 170-50-102 |
|---|---|
| Marke | Hase Safety |
| Material | Nitril |
| PSA-Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 374-1:2016 · Typ B, JKT EN 374-5 · VIRUS EN 420:2003+A1:2009 |
| Verkaufseinheit | Paar |
EN ISO 374-1 legt Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen chemische Risiken fest und berücksichtigt das Eindringen von Flüssigkeiten, das Durchdringen des Materials auf molekularer Ebene sowie Materialveränderungen durch Chemikalien. Diese Prüfungen unterstützen die Auswahl bei Tätigkeiten mit chemischen Stoffen. Für die passende Auswahl werden Beständigkeit, Konzentration und Kontaktdauer auf den tatsächlich verwendeten Stoff abgestimmt.
EN 374-5 beschreibt Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen Mikroorganismen und prüft ihre Barriere gegen das Eindringen von Bakterien und Pilzen. Die Kennzeichnung unterstützt die Auswahl für Arbeitsbereiche mit biologischen Risiken, etwa bei Reinigung oder beim Umgang mit potenziell verunreinigtem Material. Ein zusätzlicher Schutz gegen Viren wird gesondert geprüft und durch den Zusatz „VIRUS“ gekennzeichnet.
EN 420 beschreibt allgemeine Anforderungen an Schutzhandschuhe, darunter Materialunbedenklichkeit, Passform, Fingerfertigkeit und Kennzeichnung. Diese Grundlagen unterstützen eine Ausrüstung, die sich bei der vorgesehenen Tätigkeit sinnvoll tragen und bedienen lässt. Die ergänzenden Leistungsnormen zeigen anschließend, gegen welche mechanischen, thermischen oder chemischen Belastungen der jeweilige Handschuh geprüft ist.
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.