Material
Obermaterial: Bizflame Industry 80 % Baumwolle 19 % Polyester 1 % Kohlefaser
Pflegehinweise
Waschen bei max. 60 °C im Normalwaschgang.
Nicht bleichen.
Im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur trocknen.
Bügeln bis max. 150 °C.
Nicht professionell trockenreinigen.
Handwerk
Industrie
| Artikelnummer | 120-35-096 / 120-35-097 / 120-35-098 |
|---|---|
| Marke | Portwest |
| Material | Obermaterial: Bizflame Industry, 80 % Baumwolle, 19 % Polyester, 1 % Kohlefaser |
| Grammatur | 340 g/m² |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 11612:2015 A1+A2, B1, C1, E2, F1; EN ISO 11611:2015 Klasse 1 A1+A2; EN 1149-5:2018; EN 61482-2 IEC 61482-1-1 ELIM 11 cal/cm², ATPV 13 cal/cm²; IEC 61482-2 IEC 61482-1-2 APC 1; EN 13034:2005 Typ 6; ASTM F1959/F1959M-12 ATPV 16 CAL/cm² (HAF 83.7%); EN ISO 15797:2018 |
| Verkaufseinheit | Stück |
PSA Kategorie III
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.
EN ISO 11612
EN ISO 11612 bewertet Schutzkleidung für Arbeitsplätze mit Hitze- und Flammeneinwirkung. Neben begrenzter Flammenausbreitung können unterschiedliche Wärmearten und Spritzer geschmolzenen Metalls geprüft werden. Die angegebenen Kennbuchstaben und Leistungsstufen zeigen, welche Belastungen das jeweilige Schutzprofil abdeckt. Damit können Betriebe ihre Bekleidung passend zur Wärmequelle und zur vorgesehenen Tätigkeit auswählen.
EN ISO 11611
EN ISO 11611 legt Anforderungen an Kleidung für Schweißen und verwandte Arbeiten fest. Im Mittelpunkt stehen kleine Metallspritzer, kurzzeitiger Flammenkontakt und die Wärmestrahlung des Schweißlichtbogens. Klasse 1 beschreibt geringere, Klasse 2 höhere Belastungen durch Spritzer und Strahlungswärme. So lässt sich die ausgewiesene Klasse dem Schweißverfahren und den Arbeitsbedingungen zuordnen.
EN 1149-5
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN 61482-2 / IEC 61482-1-1
IEC 61482-1-1 prüft die thermische Wirkung eines offenen Störlichtbogens auf Materialien und Kleidung. Je nach Prüfung werden Energiekennwerte wie ELIM, ATPV oder EBT ausgewiesen. Diese Werte sind von den APC-Klassen des Box-Tests zu unterscheiden; eine elektrische Isolierung wird damit nicht bescheinigt.
EN 61482-2 legt Anforderungen an Schutzkleidung gegen die starke Wärmeeinwirkung eines elektrischen Störlichtbogens fest. Dabei werden sowohl das Material als auch die Kleidung unter definierten Bedingungen bewertet. Die ausgewiesenen Prüfklassen oder Energiekennwerte helfen, die Ausrüstung auf die Lichtbogengefährdung elektrotechnischer Arbeiten abzustimmen. Thermischer Lichtbogenschutz und elektrische Isolierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
IEC 61482-2 / IEC 61482-1-2
IEC 61482-1-2 prüft Materialien und Schutzkleidung mit einem gerichteten elektrischen Lichtbogen im sogenannten Box-Test. Die ausgewiesene Lichtbogen-Schutzklasse beschreibt die bestandene Prüfbeanspruchung. Sie ist von Energiekennwerten aus der offenen Lichtbogenprüfung nach Teil 1-1 zu unterscheiden.
EN 61482-2 legt Anforderungen an Schutzkleidung gegen die starke Wärmeeinwirkung eines elektrischen Störlichtbogens fest. Dabei werden sowohl das Material als auch die Kleidung unter definierten Bedingungen bewertet. Die ausgewiesenen Prüfklassen oder Energiekennwerte helfen, die Ausrüstung auf die Lichtbogengefährdung elektrotechnischer Arbeiten abzustimmen. Thermischer Lichtbogenschutz und elektrische Isolierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
EN 13034
EN 13034 beschreibt Schutzkleidung für begrenzten Kontakt mit flüssigen Chemikalien, beispielsweise leichte Sprühnebel oder kleine Spritzer mit geringem Druck. Typ 6 betrifft Ganzkörperschutz, PB [6] den Schutz einzelner Körperbereiche. Die Norm erleichtert die Auswahl für entsprechende Wartungs-, Reinigungs- oder Laborarbeiten. Die geprüfte Beständigkeit wird auf die tatsächlich verwendete Chemikalie und ihre Konzentration abgestimmt.
EN ISO 15797
ISO 15797 beschreibt standardisierte Wasch- und Finishverfahren zur Prüfung von Arbeitskleidung für industrielle Wäschereien. Damit lassen sich beispielsweise Maßänderungen, Farbe und das Erscheinungsbild nach der Aufbereitung bewerten. Das unterstützt die Planung betrieblicher Wäscheprozesse. Für die konkrete Reinigung des Artikels bleiben die angegebenen Pflegehinweise und das dafür freigegebene Verfahren maßgeblich.
ASTM F1959/F1959M
ASTM F1959/F1959M beschreibt eine Laborprüfung zur Bestimmung des Lichtbogenkennwerts von flammenbeständigen Materialien oder Materialkombinationen. Gemessen wird das Verhalten unter der thermischen Einwirkung eines elektrischen Lichtbogens. Das Prüfverfahren bewertet keinen Schutz gegen elektrischen Stromschlag.