Material
Obermaterial: 98 % Polyester 2 % Kohlefaser, atmungsaktive PU-Beschichtung
Futter: 100 % Baumwoll-Futter flammhemmend
Füllung: 100 % Modacryl Flammhemmend
Pflegehinweise
Waschen bei max. 40 °C im Schonwaschgang.
Nicht bleichen.
Nicht im Wäschetrockner trocknen.
Auf der Leine trocknen lassen.
Nicht bügeln.
Nicht professionell trockenreinigen.
Grobe Arbeiten
Industrie
Transport und Logistik
| Artikelnummer | 120-40-077 / 120-40-078 |
|---|---|
| Marke | Portwest |
| Material | Obermaterial: 98 % Polyester, 2 % Kohlefaser, atmungsaktive PU-Beschichtung Futter: 100 % Baumwoll-Futter flammhemmend Füllung: 100 % Modacryl Flammhemmend |
| Grammatur | Außenstoff: 250 g/m²; Futterstoff: 170 g/m²; Füllstoff: 150 g/m² |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 14116:2015 Index 3; EN 1149-5:2018; EN 13034:2005 Typ 6; EN ISO 20471 Klasse 3; EN 343:2019 Klasse 3:1 X; EN 342:2017 0.334 (M².K/W), 2, X |
| Verkaufseinheit | Stück |
PSA Kategorie III
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.
EN ISO 14116:2015 Index 3
EN ISO 14116 beschreibt Schutzkleidung und Materialien mit begrenzter Flammenausbreitung bei kurzem, unbeabsichtigtem Kontakt mit kleinen Zündflammen. Maßgeblich sind der ausgewiesene Index und die Tragehinweise. Weitergehender Schutz gegen Hitze wird damit nicht pauschal bescheinigt.
EN 1149-5:2018
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN 13034:2005 Typ 6
EN 13034 beschreibt Schutzkleidung für begrenzten Kontakt mit flüssigen Chemikalien, beispielsweise leichte Sprühnebel oder kleine Spritzer mit geringem Druck. Typ 6 betrifft Ganzkörperschutz, PB [6] den Schutz einzelner Körperbereiche. Die Norm erleichtert die Auswahl für entsprechende Wartungs-, Reinigungs- oder Laborarbeiten. Die geprüfte Beständigkeit wird auf die tatsächlich verwendete Chemikalie und ihre Konzentration abgestimmt.
EN ISO 20471 Klasse 3
EN ISO 20471 bewertet Warnkleidung, die Menschen für Fahrer und Maschinenführer besser erkennbar macht. Dazu gehören auffällige Hintergrundfarben und Materialien, die Scheinwerferlicht zurückwerfen, sowie deren Mindestflächen und Anordnung. Die Kennzeichnung hilft, Warnkleidung gezielt für Arbeiten im Umfeld von Fahrzeugen auszuwählen. Entscheidend für den jeweiligen Einsatz ist die ausgewiesene Bekleidungsklasse.
EN 343:2019 Klasse 3:1 X
EN 343 bewertet Kleidung für Arbeiten bei Regen, Schnee und feuchter Witterung. Zwei wichtige Eigenschaften stehen im Mittelpunkt: der Widerstand gegen eindringendes Wasser und die Fähigkeit, Wasserdampf von innen nach außen passieren zu lassen. Die ausgewiesenen Klassen machen diese Eigenschaften vergleichbar und helfen, Wetterschutz auf Einsatzdauer und körperliche Aktivität abzustimmen.
EN 342:2017 0.334 (M².K/W), 2, X
EN 342 beschreibt Anforderungen an Bekleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz vor Kälte. Für die Auswahl zählen die geprüfte Wärmeisolation, die Luftdurchlässigkeit und der vorgesehene Bekleidungsaufbau. Geeignete Einsatzzeiten hängen zusätzlich von Tätigkeit und Umgebung ab.