Material
Material: Rindspaltleder, Rindnarbenleder
Futter: Baumwolle
Pflegehinweise
Nicht waschen.
Nicht bleichen.
Nicht im Wäschetrockner trocknen.
Nicht bügeln.
Nicht professionell trockenreinigen.
Nicht professionell nassreinigen.
Grobe Arbeiten
Handwerk
Industrie
Kälte / Hitze
Transport und Logistik
| Artikelnummer | 100-50-061 |
|---|---|
| Marke | teXXor® |
| Material | Material: Rindspaltleder, Rindnarbenleder Futter: Baumwolle |
| PSA Kategorie | II |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN 420:2003+A1:2009 EN 388:2016+A1:2018 · 2143X EN 407:2004 · 413X4X EN 12477:2001+A1:2005 · Typ A |
| Verkaufseinheit | Paar |
Leistungswerte
| Abriebfestigkeit | 2 von 4 – Widerstand gegen Scheuern. |
|---|---|
| Schnittfestigkeit (Coupe) | 1 von 5 – Schnittprüfung mit rotierendem Rundmesser. |
| Weiterreißfestigkeit | 4 von 4 – Widerstand gegen Weiterreißen. |
| Durchstichfestigkeit | 3 von 4 – Widerstand gegen einen genormten Prüfstift. |
| Schnittfestigkeit (TDM) | X – Für diese Prüfung ist keine Leistungsstufe ausgewiesen. |
EN 420
EN 420 beschreibt allgemeine Anforderungen an Schutzhandschuhe, darunter Materialunbedenklichkeit, Passform, Fingerfertigkeit und Kennzeichnung. Diese Grundlagen unterstützen eine Ausrüstung, die sich bei der vorgesehenen Tätigkeit sinnvoll tragen und bedienen lässt. Die ergänzenden Leistungsnormen zeigen anschließend, gegen welche mechanischen, thermischen oder chemischen Belastungen der jeweilige Handschuh geprüft ist.
EN 407
EN 407 bewertet die Schutzwirkung von Handschuhen bei thermischen Risiken, darunter Kontaktwärme, Strahlungswärme, konvektive Wärme und Einwirkungen von geschmolzenem Metall sowie die begrenzte Flammenausbreitung. Die getrennten Prüfkriterien erleichtern es, das ausgewiesene Leistungsprofil auf die jeweilige Wärmequelle abzustimmen. Das ist beispielsweise bei der Handhabung warmer Werkstücke oder bei Arbeiten im Umfeld thermischer Prozesse hilfreich.
EN 12477
EN 12477 bündelt die Anforderungen an Schutzhandschuhe für das Schweißen und verwandte Verfahren und verbindet dabei Prüfungen zu mechanischen und thermischen Belastungen mit Anforderungen an die Fingerfertigkeit. So berücksichtigt die Norm sowohl typische Einwirkungen im Schweißumfeld als auch die Handhabung von Werkzeugen und Werkstücken. Die jeweilige Ausführung lässt sich damit passend zum Schweißverfahren und zum benötigten Tastgefühl einordnen.
PSA Kategorie II
Schutz gegen mittlere Risiken
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung: Sie schützt Menschen bei der Arbeit vor bestimmten Gefahren. Kategorie II steht für mittlere Risiken. Allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, bei denen Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz oder Schutzbrillen gegen umherfliegende Partikel eingesetzt werden. Eine unabhängige Prüfstelle kontrolliert die Bauart auf die geltenden Schutzanforderungen.
Der Unterschied: Kategorie I betrifft geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren mit möglichen tödlichen Folgen oder bleibenden Gesundheitsschäden vorgesehen, etwa Absturz oder gesundheitsgefährdende Chemikalien.
Die Kategorien beschreiben unterschiedliche Risiken. Entscheidend für Ihr Team sind die passenden Schutzfunktionen: Vergleichen Sie die angegebenen Normen und Leistungsstufen, um die für Ihre Tätigkeit geeignete Ausrüstung zu wählen.
EN 388
EN 388 macht die Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb, Schnitt, Weiterreißen und Durchstich anhand definierter Prüfverfahren vergleichbar. Das unterstützt die Auswahl passender Handschuhe für mechanische Belastungen, etwa beim Umgang mit Werkstücken in Montage, Produktion oder Lager.