Material
Polyethylen, Polypropylen
Pflegehinweise
Einmalgebrauch.
Nach Verwendung entsorgen.
Nicht waschen.
Nicht bleichen.
Nicht im Wäschetrockner trocknen.
Nicht bügeln.
Nicht professionell trockenreinigen.
Nicht professionell nassreinigen.
Grobe Arbeiten
Handwerk
Industrie
Transport und Logistik
| Artikelnummer | 100-40-005 |
|---|---|
| Marke | teXXor® |
| Material | Polyethylen, Polypropylen |
| Grammatur (ca.) | 65 g/m² |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 13688:2013+A1:2021 EN 14605:2005+A1:2009 · Typ 4B EN ISO 13982-1:2004+A1:2010 · Typ 5B EN 13034:2005+A1:2009 · Typ 6B EN 14126:2003+AC:2004 EN 1149-5:2018 EN 1073-2:2002 · Klasse 2 EN 14325:2004 |
| Verkaufseinheit | Stück |
EN ISO 13688
EN ISO 13688 beschreibt die gemeinsame Grundlage für Schutzkleidung: körpergerechte Gestaltung, Materialverträglichkeit, Größenkennzeichnung und verständliche Produktinformationen. Auch Alterung und die Kombination mit weiterer Schutzausrüstung werden berücksichtigt. Das erleichtert die Auswahl von Kleidung, die sich im Arbeitsalltag sinnvoll tragen und mit der übrigen Ausrüstung verbinden lässt. Die besondere Schutzwirkung beschreiben die ergänzenden Leistungsnormen.
EN 14605
EN 14605 bewertet Schutzkleidung mit flüssigkeitsdichten oder spraydichten Verbindungen. Typ 3 betrifft Flüssigkeitsstrahlen, Typ 4 versprühte Flüssigkeiten; entsprechende PB-Typen schützen einzelne Körperbereiche. Die Unterscheidung erleichtert die Auswahl passend zur möglichen Flüssigkeitsbelastung am Arbeitsplatz. Welcher Typ und welche chemische Beständigkeit zum Einsatz passen, richtet sich nach Stoff, Konzentration und Art des Kontakts.
EN ISO 13982-1
EN ISO 13982-1 definiert Anforderungen an Ganzkörperschutzkleidung des Typs 5 gegen feste Partikel in der Luft. Bewertet wird, wie die Kleidung das Eindringen solcher Partikel begrenzt. Die Norm unterstützt die Auswahl für Arbeitsabläufe mit belastetem Staub oder Pulver. Für die konkrete Tätigkeit werden Stoffart und Exposition mit dem Schutzprofil der gesamten Ausrüstung abgeglichen.
EN 13034
EN 13034 beschreibt Schutzkleidung für begrenzten Kontakt mit flüssigen Chemikalien, beispielsweise leichte Sprühnebel oder kleine Spritzer mit geringem Druck. Typ 6 betrifft Ganzkörperschutz, PB [6] den Schutz einzelner Körperbereiche. Die Norm erleichtert die Auswahl für entsprechende Wartungs-, Reinigungs- oder Laborarbeiten. Die geprüfte Beständigkeit wird auf die tatsächlich verwendete Chemikalie und ihre Konzentration abgestimmt.
EN 14126
EN 14126 bewertet die Barriereeigenschaften von Schutzkleidung gegenüber Infektionserregern. Die Prüfungen untersuchen unterschiedliche Übertragungswege, etwa kontaminierte Flüssigkeiten, Aerosole oder feste Partikel. Dadurch lassen sich Materialien für Arbeitsabläufe mit biologischer Belastung gezielt vergleichen. Die einzelnen Leistungsstufen und der Schutzkleidungstyp beschreiben das Profil, das für den jeweiligen Umgang mit belastetem Material benötigt wird.
EN 1149-5
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN 1073-2
EN 1073-2 bewertet unbelüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel. Die Prüfung erfasst das Eindringen von Partikeln in die Kleidung; die Leistungsstufe ermöglicht einen Vergleich der Barrierewirkung. Das unterstützt den Kontaminationsschutz bei Arbeiten mit entsprechenden Stäuben. Die Kleidung bildet eine Barriere gegen Partikelkontakt; ionisierende Strahlung wird damit nicht abgeschirmt.
EN 14325
EN 14325 beschreibt Prüfverfahren und Leistungseinstufungen für Materialien, Nähte, Verbindungen und Verbünde von Chemikalienschutzkleidung. Damit lassen sich die Widerstandsfähigkeit des Materials und die Ausführung wichtiger Verbindungsstellen nach einheitlichen Kriterien vergleichen. Zusammen mit dem ausgewiesenen Schutzkleidungstyp und den stoffspezifischen Beständigkeitsdaten unterstützt dies eine passende Auswahl für Arbeiten mit Chemikalien.
PSA Kategorie III
Schutz bei besonders schweren Risiken
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.