Material
Obermaterial: 50 % Modacryl 22 % Lyocell 16 % Polyamid 5 % Baumwolle 4 % Bio-Baumwolle 2 % Elasthan 1 % antistatische Fasern
Wattierung: 100 % Polyester
Futter: 40 % Modacryl 37 % flammhemmende Viskose 22 % Viskose 1 % antistatische Fasern
Pflegehinweise
Waschen bei max. 60 °C im Normalwaschgang.
Nicht bleichen.
Im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur trocknen (max. 60 °C).
Bügeln bei max. 160 °C.
Nicht professionell trockenreinigen.
Grobe Arbeiten
Industrie
Transport und Logistik
| Artikelnummer | 220-25-025 |
|---|---|
| Marke | Fristads |
| Material | Obermaterial: 50 % Modacryl, 22 % Lyocell, 16 % Polyamid, 5 % Baumwolle, 4 % Bio-Baumwolle, 2 % Elasthan, 1 % antistatische Fasern Wattierung: 100 % Polyester Futter: 40 % Modacryl, 37 % flammhemmende Viskose, 22 % Viskose, 1 % antistatische Fasern |
| Grammatur | Obermaterial 330 g/m², Ripstop 335 g/m² Wattierung 170 g/m², Ärmel 120 g/m² Futter 195 g/m² |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Winter |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 13688:2013+A1:2021 EN 1149-5:2018 · elektrostatische Schutzeigenschaften; kein ESD-Nachweis EN ISO 20471:2013+A1:2016 · Klasse 3 EN 342:2017 · Wärmeisolationswert 0,360 m²K/W(B) nur zusammen mit Hose 109424 EN ISO 11612:2015 · A1 A2 B1 C1 E2 F1 EN 61482-2:2020 EN ISO 11611:2015 · Klasse 1 EN 13034:2005+A1:2009 · Typ PB[6] (Teilkörperschutz) EN 13758-2:2003+A1:2006 · UPF 40+ Lichtbogenprüfung · APC 2, ELIM 27 cal/cm², ATPV 28 cal/cm² (Einzelmodell; vollständiger Körperschutz nur mit kompatibler Bekleidung gemäß Herstelleranleitung) OEKO-TEX® STANDARD 100 Zertifikatsnummer: Ö 97-055 OEKO-TEX®-Produktklasse II |
| Verkaufseinheit | Stück |
Hinweise zu Schutzwirkung und Geltung
EN 342: Wärmeisolationswert gilt nur mit Hose 109424: 0.360 m²K/W(B). Kein Einzeljackenwert.
Die Schutzklassenangaben gelten für die jeweils genannten Seriengrößen.
Die genannten Lichtbogenwerte gelten für das ausgewiesene Einzelmaterial oder Kleidungsstück. Für den Schutz des vollständigen Körpers ist die in der Herstelleranleitung genannte kompatible Bekleidung erforderlich; höhere Ensemblewerte werden nicht auf das Einzelteil übertragen.
Lichtbogenprüfung · APC 2, ELIM 27 cal/cm², ATPV 28 cal/cm² (Einzelmodell; vollständiger Körperschutz nur mit kompatibler Bekleidung gemäß Herstelleranleitung)
PSA Kategorie III
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.
EN ISO 13688
EN ISO 13688 beschreibt die gemeinsame Grundlage für Schutzkleidung: körpergerechte Gestaltung, Materialverträglichkeit, Größenkennzeichnung und verständliche Produktinformationen. Auch Alterung und die Kombination mit weiterer Schutzausrüstung werden berücksichtigt. Das erleichtert die Auswahl von Kleidung, die sich im Arbeitsalltag sinnvoll tragen und mit der übrigen Ausrüstung verbinden lässt. Die besondere Schutzwirkung beschreiben die ergänzenden Leistungsnormen.
EN 1149-5
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN ISO 20471
EN ISO 20471 bewertet Warnkleidung, die Menschen für Fahrer und Maschinenführer besser erkennbar macht. Dazu gehören auffällige Hintergrundfarben und Materialien, die Scheinwerferlicht zurückwerfen, sowie deren Mindestflächen und Anordnung. Die Kennzeichnung hilft, Warnkleidung gezielt für Arbeiten im Umfeld von Fahrzeugen auszuwählen. Entscheidend für den jeweiligen Einsatz ist die ausgewiesene Bekleidungsklasse.
EN 342
EN 342 beschreibt Anforderungen an Bekleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz vor Kälte. Für die Auswahl zählen die geprüfte Wärmeisolation, die Luftdurchlässigkeit und der vorgesehene Bekleidungsaufbau. Geeignete Einsatzzeiten hängen zusätzlich von Tätigkeit und Umgebung ab.
EN ISO 11612
EN ISO 11612 bewertet Schutzkleidung für Arbeitsplätze mit Hitze- und Flammeneinwirkung. Neben begrenzter Flammenausbreitung können unterschiedliche Wärmearten und Spritzer geschmolzenen Metalls geprüft werden. Die angegebenen Kennbuchstaben und Leistungsstufen zeigen, welche Belastungen das jeweilige Schutzprofil abdeckt. Damit können Betriebe ihre Bekleidung passend zur Wärmequelle und zur vorgesehenen Tätigkeit auswählen.
EN 61482-2
EN 61482-2 legt Anforderungen an Schutzkleidung gegen die starke Wärmeeinwirkung eines elektrischen Störlichtbogens fest. Dabei werden sowohl das Material als auch die Kleidung unter definierten Bedingungen bewertet. Die ausgewiesenen Prüfklassen oder Energiekennwerte helfen, die Ausrüstung auf die Lichtbogengefährdung elektrotechnischer Arbeiten abzustimmen. Thermischer Lichtbogenschutz und elektrische Isolierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
EN ISO 11611
EN ISO 11611 legt Anforderungen an Kleidung für Schweißen und verwandte Arbeiten fest. Im Mittelpunkt stehen kleine Metallspritzer, kurzzeitiger Flammenkontakt und die Wärmestrahlung des Schweißlichtbogens. Klasse 1 beschreibt geringere, Klasse 2 höhere Belastungen durch Spritzer und Strahlungswärme. So lässt sich die ausgewiesene Klasse dem Schweißverfahren und den Arbeitsbedingungen zuordnen.
EN 13034
EN 13034 beschreibt Schutzkleidung für begrenzten Kontakt mit flüssigen Chemikalien, beispielsweise leichte Sprühnebel oder kleine Spritzer mit geringem Druck. Typ 6 betrifft Ganzkörperschutz, PB [6] den Schutz einzelner Körperbereiche. Die Norm erleichtert die Auswahl für entsprechende Wartungs-, Reinigungs- oder Laborarbeiten. Die geprüfte Beständigkeit wird auf die tatsächlich verwendete Chemikalie und ihre Konzentration abgestimmt.
EN 13758-2
EN 13758-2 beschreibt die Kennzeichnung und Gestaltung von Kleidung zum Schutz vor ultravioletter Sonnenstrahlung. Sie verbindet Anforderungen an den UV-Schutz des Materials mit der Bedeckung des Körpers. Das unterstützt die Auswahl von Bekleidung für Arbeiten im Freien. Geschützt werden die bedeckten Hautflächen; Passform, Nässe und Gebrauch beeinflussen die Schutzwirkung im Alltag.
OEKO-TEX® STANDARD 100
OEKO-TEX® STANDARD 100 kennzeichnet Textilien, deren Bestandteile nach festgelegten Kriterien auf Schadstoffe geprüft wurden. Dazu gehören beim zertifizierten Artikel auch Fäden, Knöpfe und weiteres Zubehör. Die Anforderungen richten sich nach dem vorgesehenen Hautkontakt. Für die Ausstattung von Teams schafft das eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage bei der Auswahl von Textilien, die regelmäßig am Körper getragen werden.