Material
Hauptmaterial: 45 % Modacryl 34 % Baumwolle 17 % Polyamid 2 % Elasthan 2 % antistatische Fasern
Verstärkungen: 45 % Modacryl 35 % Baumwolle 18 % Polyamid 2 % antistatische Fasern
Pflegehinweise
Waschen bei max. 60 °C im Normalwaschgang.
Nicht bleichen.
Im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur trocknen (max. 60 °C).
Bügeln bei max. 160 °C.
Nicht professionell trockenreinigen.
Grobe Arbeiten
Industrie
Transport und Logistik
| Artikelnummer | 220-35-004 |
|---|---|
| Marke | Fristads |
| Material | Hauptmaterial: 45 % Modacryl, 34 % Baumwolle, 17 % Polyamid, 2 % Elasthan, 2 % antistatische Fasern Verstärkungen: 45 % Modacryl, 35 % Baumwolle, 18 % Polyamid, 2 % antistatische Fasern |
| Grammatur | Stretch 265 g/m² Verstärkung 300 g/m² |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 13688:2013+A1:2021 EN 1149-5:2018 · elektrostatische Schutzeigenschaften; kein ESD-Nachweis EN ISO 20471:2013+A1:2016 · Klasse 2 EN ISO 11612:2015 · A1 B1 C1 F1 IEC 61482-2:2018 EN ISO 11611:2015 · Klasse 1 EN 13034:2005+A1:2009 · Typ PB[6] (Teilkörperschutz) EN 14404:2004+A1:2010 · Typ 2, Leistungsstufe 1; nur als freigegebene Kombination mit Kniepolster 124292 oder 127440 und der vom Hersteller freigegebenen Knietasche EN 14404-3:2024 · Typ 2, Leistungsstufe 1; nur als freigegebene Kombination mit Kniepolster 132082 und der vom Hersteller freigegebenen Knietasche KP2b Lichtbogenprüfung · APC 1, ELIM 8 cal/cm² (Einzelmodell; vollständiger Körperschutz nur mit kompatibler Bekleidung gemäß Herstelleranleitung) OEKO-TEX® STANDARD 100 Zertifikatsnummer: SE 23-311 OEKO-TEX®-Produktklasse II |
| Verkaufseinheit | Stück |
Hinweise zu Schutzwirkung und Geltung
Die Schutzklassenangaben gelten für die jeweils genannten Seriengrößen.
Die genannten Lichtbogenwerte gelten für das ausgewiesene Einzelmaterial oder Kleidungsstück. Für den Schutz des vollständigen Körpers ist die in der Herstelleranleitung genannte kompatible Bekleidung erforderlich; höhere Ensemblewerte werden nicht auf das Einzelteil übertragen.
Lichtbogenprüfung · APC 1, ELIM 8 cal/cm² (Einzelmodell; vollständiger Körperschutz nur mit kompatibler Bekleidung gemäß Herstelleranleitung)
PSA Kategorie III
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.
EN ISO 13688
EN ISO 13688 beschreibt die gemeinsame Grundlage für Schutzkleidung: körpergerechte Gestaltung, Materialverträglichkeit, Größenkennzeichnung und verständliche Produktinformationen. Auch Alterung und die Kombination mit weiterer Schutzausrüstung werden berücksichtigt. Das erleichtert die Auswahl von Kleidung, die sich im Arbeitsalltag sinnvoll tragen und mit der übrigen Ausrüstung verbinden lässt. Die besondere Schutzwirkung beschreiben die ergänzenden Leistungsnormen.
EN 1149-5
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN ISO 20471
EN ISO 20471 bewertet Warnkleidung, die Menschen für Fahrer und Maschinenführer besser erkennbar macht. Dazu gehören auffällige Hintergrundfarben und Materialien, die Scheinwerferlicht zurückwerfen, sowie deren Mindestflächen und Anordnung. Die Kennzeichnung hilft, Warnkleidung gezielt für Arbeiten im Umfeld von Fahrzeugen auszuwählen. Entscheidend für den jeweiligen Einsatz ist die ausgewiesene Bekleidungsklasse.
EN ISO 11612
EN ISO 11612 bewertet Schutzkleidung für Arbeitsplätze mit Hitze- und Flammeneinwirkung. Neben begrenzter Flammenausbreitung können unterschiedliche Wärmearten und Spritzer geschmolzenen Metalls geprüft werden. Die angegebenen Kennbuchstaben und Leistungsstufen zeigen, welche Belastungen das jeweilige Schutzprofil abdeckt. Damit können Betriebe ihre Bekleidung passend zur Wärmequelle und zur vorgesehenen Tätigkeit auswählen.
IEC 61482-2
EN 61482-2 legt Anforderungen an Schutzkleidung gegen die starke Wärmeeinwirkung eines elektrischen Störlichtbogens fest. Dabei werden sowohl das Material als auch die Kleidung unter definierten Bedingungen bewertet. Die ausgewiesenen Prüfklassen oder Energiekennwerte helfen, die Ausrüstung auf die Lichtbogengefährdung elektrotechnischer Arbeiten abzustimmen. Thermischer Lichtbogenschutz und elektrische Isolierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
EN ISO 11611
EN ISO 11611 legt Anforderungen an Kleidung für Schweißen und verwandte Arbeiten fest. Im Mittelpunkt stehen kleine Metallspritzer, kurzzeitiger Flammenkontakt und die Wärmestrahlung des Schweißlichtbogens. Klasse 1 beschreibt geringere, Klasse 2 höhere Belastungen durch Spritzer und Strahlungswärme. So lässt sich die ausgewiesene Klasse dem Schweißverfahren und den Arbeitsbedingungen zuordnen.
EN 13034
EN 13034 beschreibt Schutzkleidung für begrenzten Kontakt mit flüssigen Chemikalien, beispielsweise leichte Sprühnebel oder kleine Spritzer mit geringem Druck. Typ 6 betrifft Ganzkörperschutz, PB [6] den Schutz einzelner Körperbereiche. Die Norm erleichtert die Auswahl für entsprechende Wartungs-, Reinigungs- oder Laborarbeiten. Die geprüfte Beständigkeit wird auf die tatsächlich verwendete Chemikalie und ihre Konzentration abgestimmt.
EN 14404
EN 14404 beschreibt Anforderungen und Prüfungen für Knieschutz bei Arbeiten in kniender Haltung. Die Norm unterscheidet unter anderem befestigte Knieschützer, Kniepolster in Bekleidung und Kniematten. Typ und Leistungsstufe helfen bei der Auswahl für den jeweiligen Untergrund. Bei Kniepolstern in Hosen zählt die dafür geprüfte Kombination aus Polster und Bekleidung.
EN 14404-3
EN 14404-3 behandelt die einzeln geprüfte Kombination aus Kniepolster und Kleidungsstück für Arbeiten in kniender Haltung. Entscheidend sind die freigegebene Kombination und ihre Leistungsstufe. Ein beliebiges Kniepolster macht eine Hose deshalb nicht automatisch zum geprüften Knieschutz.
OEKO-TEX® STANDARD 100
OEKO-TEX® STANDARD 100 kennzeichnet Textilien, deren Bestandteile nach festgelegten Kriterien auf Schadstoffe geprüft wurden. Dazu gehören beim zertifizierten Artikel auch Fäden, Knöpfe und weiteres Zubehör. Die Anforderungen richten sich nach dem vorgesehenen Hautkontakt. Für die Ausstattung von Teams schafft das eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage bei der Auswahl von Textilien, die regelmäßig am Körper getragen werden.