Material
Naturlatex
Innenfutter: 100 % Baumwolle
Pflegehinweise
Nicht waschen.
Nicht bleichen.
Nicht im Wäschetrockner trocknen.
Nicht bügeln.
Nicht professionell trockenreinigen.
Nicht professionell nassreinigen.
Handwerk
Industrie
Kälte / Hitze
Transport und Logistik
| Artikelnummer | 100-50-068 |
|---|---|
| Marke | teXXor® |
| Material | Naturlatex Innenfutter: 100 % Baumwolle |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 374-1:2016+A1:2018 · Typ A, AKLNOT EN ISO 374-5:2016 EN 388:2016+A1:2018 · 2131XX EN 407:2020 · X1XXXX EN ISO 21420:2020+A1:2024 VO (EG) 1935/2004 EN ISO 374-4:2019 |
| Verkaufseinheit | Paar |
Leistungswerte
| Abriebfestigkeit | 2 von 4 – Widerstand gegen Scheuern. |
|---|---|
| Schnittfestigkeit (Coupe) | 1 von 5 – Schnittprüfung mit rotierendem Rundmesser. |
| Weiterreißfestigkeit | 3 von 4 – Widerstand gegen Weiterreißen. |
| Durchstichfestigkeit | 1 von 4 – Widerstand gegen einen genormten Prüfstift. |
| Schnittfestigkeit (TDM) | X – Für diese Prüfung ist keine Leistungsstufe ausgewiesen. |
| Stoßprüfung | X – Für diese Prüfung ist kein Ergebnis ausgewiesen. |
EN ISO 374-1
EN ISO 374-1 legt Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen chemische Risiken fest und berücksichtigt das Eindringen von Flüssigkeiten, das Durchdringen des Materials auf molekularer Ebene sowie Materialveränderungen durch Chemikalien. Diese Prüfungen unterstützen die Auswahl bei Tätigkeiten mit chemischen Stoffen. Für die passende Auswahl werden Beständigkeit, Konzentration und Kontaktdauer auf den tatsächlich verwendeten Stoff abgestimmt.
EN ISO 374-5
EN ISO 374-5 beschreibt Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen Mikroorganismen und prüft ihre Barriere gegen das Eindringen von Bakterien und Pilzen. Die Kennzeichnung unterstützt die Auswahl für Arbeitsbereiche mit biologischen Risiken, etwa bei Reinigung oder beim Umgang mit potenziell verunreinigtem Material. Ein zusätzlicher Schutz gegen Viren wird gesondert geprüft und durch den Zusatz „VIRUS“ gekennzeichnet.
EN 407
EN 407 bewertet die Schutzwirkung von Handschuhen bei thermischen Risiken, darunter Kontaktwärme, Strahlungswärme, konvektive Wärme und Einwirkungen von geschmolzenem Metall sowie die begrenzte Flammenausbreitung. Die getrennten Prüfkriterien erleichtern es, das ausgewiesene Leistungsprofil auf die jeweilige Wärmequelle abzustimmen. Das ist beispielsweise bei der Handhabung warmer Werkstücke oder bei Arbeiten im Umfeld thermischer Prozesse hilfreich.
EN ISO 21420
EN ISO 21420 betrachtet Konstruktion, Materialunbedenklichkeit, Passform, Fingerfertigkeit und Informationen zum Gebrauch von Schutzhandschuhen. Die Anforderungen verbinden damit gesundheitliche Unbedenklichkeit mit praktischer Handhabung bei der Arbeit. In Verbindung mit den jeweiligen Leistungsnormen entsteht ein verständliches Schutzprofil, das sowohl den Arbeitsablauf als auch die auftretenden Gefährdungen berücksichtigt.
VO (EG) 1935/2004
Die Verordnung (EG) 1935/2004 bildet den europäischen Rahmen für Materialien und Gegenstände mit Lebensmittelkontakt. Sie verlangt, dass Stoffübergänge weder die Gesundheit gefährden noch Lebensmittel unzulässig verändern oder ihren Geruch und Geschmack beeinträchtigen. Für Einkauf und Lebensmittelverarbeitung ist die Kennzeichnung damit eine wichtige Orientierung; verwendet wird das Produkt innerhalb seiner ausgewiesenen Kontaktbedingungen.
EN ISO 374-4
EN ISO 374-4 untersucht, wie sich ein Handschuhmaterial durch den Kontakt mit gefährlichen Chemikalien verändert – dieser Materialabbau wird als Degradation bezeichnet. Die Prüfung ergänzt Informationen zum Eindringen und Durchdringen von Chemikalien um die Beständigkeit der Materialeigenschaften. Für die betriebliche Auswahl hilft das, den passenden Handschuh anhand der konkret eingesetzten Stoffe und der zugehörigen Prüfergebnisse zu bestimmen.
PSA Kategorie III
Schutz bei besonders schweren Risiken
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.
EN 388
EN 388 macht die Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb, Schnitt, Weiterreißen und Durchstich anhand definierter Prüfverfahren vergleichbar. Das unterstützt die Auswahl passender Handschuhe für mechanische Belastungen, etwa beim Umgang mit Werkstücken in Montage, Produktion oder Lager.