Material
Nitril
Pflegehinweise
Einmalprodukt.
Keine Reinigung oder Wiederaufbereitung zur erneuten Verwendung freigegeben.
Industrie
Medizin
| Artikelnummer | 170-50-103 |
|---|---|
| Marke | Hase Safety |
| Material | Nitril |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Ganzjährig |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 374-1:2016 · Typ B, KPT EN ISO 374-5:2016 · VIRUS EN 455-1 EN ISO 21420:2020 |
| Verkaufseinheit | Paar |
EN ISO 374-1
EN ISO 374-1 legt Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen chemische Risiken fest und berücksichtigt das Eindringen von Flüssigkeiten, das Durchdringen des Materials auf molekularer Ebene sowie Materialveränderungen durch Chemikalien. Diese Prüfungen unterstützen die Auswahl bei Tätigkeiten mit chemischen Stoffen. Für die passende Auswahl werden Beständigkeit, Konzentration und Kontaktdauer auf den tatsächlich verwendeten Stoff abgestimmt.
EN ISO 374-5
EN ISO 374-5 beschreibt Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen Mikroorganismen und prüft ihre Barriere gegen das Eindringen von Bakterien und Pilzen. Die Kennzeichnung unterstützt die Auswahl für Arbeitsbereiche mit biologischen Risiken, etwa bei Reinigung oder beim Umgang mit potenziell verunreinigtem Material. Ein zusätzlicher Schutz gegen Viren wird gesondert geprüft und durch den Zusatz „VIRUS“ gekennzeichnet.
EN 455-1
EN 455-1 legt Anforderungen und Prüfverfahren zur Lochfreiheit medizinischer Einmalhandschuhe fest. Eine Wasserprüfung an Stichproben untersucht, ob Flüssigkeit durch vorhandene Löcher austritt. Damit wird eine wichtige Voraussetzung für die hygienische Barriere im medizinischen Arbeitsablauf überprüft. Die Norm ermöglicht es, diesen Aspekt der Handschuhqualität nach einheitlichen Kriterien zu beurteilen.
EN ISO 21420
EN ISO 21420 betrachtet Konstruktion, Materialunbedenklichkeit, Passform, Fingerfertigkeit und Informationen zum Gebrauch von Schutzhandschuhen. Die Anforderungen verbinden damit gesundheitliche Unbedenklichkeit mit praktischer Handhabung bei der Arbeit. In Verbindung mit den jeweiligen Leistungsnormen entsteht ein verständliches Schutzprofil, das sowohl den Arbeitsablauf als auch die auftretenden Gefährdungen berücksichtigt.
PSA Kategorie III
Schutz bei besonders schweren Risiken
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.