Material
Obermaterial: Bizflame Work 99 % Baumwolle 1 % Kohlefaser
Pflegehinweise
Waschen bei max. 60 °C im Normalwaschgang.
Nicht bleichen.
Im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur trocknen.
Bügeln bis max. 150 °C.
Nicht professionell trockenreinigen.
Handwerk
Industrie
| Artikelnummer | 120-40-080 / 120-40-081 / 120-40-082 / 120-40-083 / 120-40-084 / 120-40-085 / 120-40-086 |
|---|---|
| Marke | Portwest |
| Material | Obermaterial: Bizflame Work, 99 % Baumwolle, 1 % Kohlefaser |
| Grammatur | 210 g/m² |
| PSA Kategorie | III |
| Jahreszeiten | Sommer |
| Zertifikate & Normen | EN ISO 11612:2015 A1+A2, B1, C1, E2,F1; EN ISO 11611:2015 Klasse 1 A1+A2; EN 1149-5:2018; EN 17353:2020 Typ B2; ASTM F1959/F1959M-12 ATPV = 9.1cal/cm² |
| Verkaufseinheit | Stück |
PSA Kategorie III
PSA bedeutet Persönliche Schutzausrüstung. Kategorie III ist für bestimmte Gefahren vorgesehen, die zum Tod oder zu bleibenden Gesundheitsschäden führen können. Allgemeine Beispiele sind gesundheitsgefährdende Chemikalien, schädlicher Lärm oder Absturz. Zur unabhängigen Prüfung der Bauart kommt eine externe Überwachung der Produkte oder der Herstellung hinzu.
Im Vergleich ist Kategorie I für geringfügige Risiken wie oberflächliche Verletzungen bestimmt. Kategorie II steht für mittlere Risiken – allgemeine Beispiele sind mechanische Belastungen, gegen die Zehenschutzkappen oder Partikelschutzbrillen eingesetzt werden.
Die Kategorie ordnet das Risiko ein. Für Ihren Einsatz zählt das passende Schutzprofil: Normen, Schutzklassen und Leistungswerte zeigen die konkreten Schutzeigenschaften und helfen, Ihr Team entsprechend den Gefahren am Arbeitsplatz auszustatten.
EN ISO 11612
EN ISO 11612 bewertet Schutzkleidung für Arbeitsplätze mit Hitze- und Flammeneinwirkung. Neben begrenzter Flammenausbreitung können unterschiedliche Wärmearten und Spritzer geschmolzenen Metalls geprüft werden. Die angegebenen Kennbuchstaben und Leistungsstufen zeigen, welche Belastungen das jeweilige Schutzprofil abdeckt. Damit können Betriebe ihre Bekleidung passend zur Wärmequelle und zur vorgesehenen Tätigkeit auswählen.
EN ISO 11611
EN ISO 11611 legt Anforderungen an Kleidung für Schweißen und verwandte Arbeiten fest. Im Mittelpunkt stehen kleine Metallspritzer, kurzzeitiger Flammenkontakt und die Wärmestrahlung des Schweißlichtbogens. Klasse 1 beschreibt geringere, Klasse 2 höhere Belastungen durch Spritzer und Strahlungswärme. So lässt sich die ausgewiesene Klasse dem Schweißverfahren und den Arbeitsbedingungen zuordnen.
EN 1149-5
EN 1149-5 stellt Anforderungen an Material und Gestaltung elektrostatisch ableitender Schutzkleidung. Sie unterstützt dabei, die Entstehung zündfähiger elektrostatischer Entladungen zu vermeiden, etwa in Arbeitsbereichen mit brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben. Ihre Funktion entfaltet die Kleidung innerhalb eines geeigneten geerdeten Systems. Die Norm beschreibt elektrostatische Ableitung, nicht den Schutz gegen elektrischen Schlag.
EN 17353
EN 17353 beschreibt Ausrüstung, die Personen in Situationen mit mittlerem Risiko besser sichtbar macht. Je nach Typ kommen auffällige Farben für Tageslicht, reflektierende Materialien für Dunkelheit oder beide zusammen zum Einsatz. Geprüft werden unter anderem Farbe, Reflexion, Flächen und Anordnung. Die Typkennzeichnung erleichtert die Auswahl passend zu den Lichtverhältnissen am Arbeitsplatz.
ASTM F1959/F1959M
ASTM F1959/F1959M beschreibt eine Laborprüfung zur Bestimmung des Lichtbogenkennwerts von flammenbeständigen Materialien oder Materialkombinationen. Gemessen wird das Verhalten unter der thermischen Einwirkung eines elektrischen Lichtbogens. Das Prüfverfahren bewertet keinen Schutz gegen elektrischen Stromschlag.